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Olivinsand für die Gießereien und die Metallurgie


Olivin allgemein - die Definition

Die Olivingruppe, kurz Olivin (von lateinisch oliva: Olive), ist eine Sammelbezeichnung für Minerale aus der Mineralklasse der Silikate und der Abteilung der Inselsilikate. Sie bilden eine Mischkristallreihe zwischen den Endgliedern Fayalit, Forsterit und Tephroit.

Alle Olivine kristallisieren im orthorhombischen Kristallsystem, haben eine Härte zwischen 6,5 und 7, eine im reinen Zustand gelbgrüne, sonst auch gelbbraune bis schwarze Farbe und weiße Strichfarbe. Die Kristalle sind meist prismatisch oder tafelig.

Olivin als Stein
Olivin als Stein (c) EK-Company GmbH & Co. KG

Kristallstruktur

Die Struktur der Olivine ähnelt der einer hexagonal dichtesten Kugelpackung, bei der die Sauerstoffatome die Packungsebenen darstellen. Das Silicium füllt dabei die entstehenden Tetraederlücken, Magnesium und Eisen entsprechend die Oktaederlücken.

Im oberen Mantel durchlaufen Olivine aufgrund des steigenden Drucks und steigender Temperatur zwei Phasenumwandlungen. In etwa 410 km Tiefe (410-km-Diskontinuität) entsteht die Hochdruck-Modifikation Wadsleyit („modifizierter Spinell“, oft mit β bezeichnet) und ab etwa einer Tiefe von 520 km (520-km-Diskontinuität) geht dieser in Ringwoodit („Spinell“, oft mit γ bezeichnet) über.

Die Bezeichnung „Spinell“ bezieht sich hier nur auf die Kristallstruktur und ist nicht mit dem eigentlichen Mineral Spinell zu verwechseln. An der Grenze zwischen oberem und unterem Mantel in 660 km Tiefe zerfällt Ringwoodit schließlich in Perovskit (Mg,Fe)SiO3 und Magnesiowüstit (Mg,Fe)O. Insbesondere die Phasengrenzen bei 410 und 660 km werden mit markanten seismischen Diskontinuitäten, an denen Erdbebenwellen reflektiert bzw. gebrochen werden, in Verbindung gesetzt und definieren somit die Mantelübergangszone.

Verwendung

Die besonders reine, transparent-grüne Variante des Olivins, der Peridot, und der Chrysolith finden als Schmucksteine Verwendung. Normaler Olivin wird bei der Herstellung hitzeresistenter Gläser genutzt, ferner für die Herstellung von Eisenerzpellets. Außerdem findet es als Katalysator bei Holzvergasungsprozessen Verwendung, etwa in der Pilotanlage in Güssing, Österreich.

Zusätzlich eignet sich Olivin als Wärmespeicher. Im August 2009 wurde olivines Lithium-Ferrophosphat (LiFePO4) erstmalig als Kathodenmaterial für Lithium-Ionen-Akkus verwendet, diese erhalten dadurch ein erhöhtes (theoretisches) Leistungsgewicht und können bei höheren Temperaturen eingesetzt werden als herkömmliche Akkus.

 

Quelle: Wikipedia / EK-Company GmbH & Co. KG

MgO 45-51 %
SiO2 40-43 %
Fe2O3 7,0-8,0 %
CaO 0,8-1,0 %
Al2O3+TiO2 1,8-2,0 %
Cr2O3 0,6 %
Glühverlust 0,6-2,0 %
Verpackung Bulk, Big Bags
Herkunft Olivinsand aus der Türkei
Spezifikation
OlivinOlivin